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Mit dem Erwerb einer ehemaligen Sägerei mit Wasserkraftwerk läutet Gerhard Bunz im Herbst 1977 die Geburtsstunde des Unternehmens ein. Es war der Drang zur Verwirklichung eigener Ziele. Es war die Sehnsucht immer wieder das erhebende Gefühl zu genießen, an einem Tag ein Haus zu errichten. Nicht nach Standard, sondern individuell aus Architektenhand geplant, passend auf Bauherr und Grundstück zugeschnitten. Mit Liebe zum Detail und überdurchschnittlicher Qualität. Ein ungewöhnlicher Ansatz

 

in einer Zeit, als die Branche noch von Typengrundrissen geprägt war. Bereits im darauffolgenden Jahr wurde eine neue Halle für das Verladen der Wandteile gebaut. Die erfolgreiche Anfangsphase verlangte Erweiterung. Nach neuen Büroräumen im Jahr 1980 folgte 1982 der Bau einer neuen Produktionshalle. Die Produktionsanlage wurde nach industriellen Gesichtspunkten konzipiert und war mit Wendetischen, Arbeitsbrücken und Pneumatiksaugern für Ihre Zeit hochmodern, für die
 

Betriebsgröße gar einmalig in Deutschland. Im Jahr 1987 setzte das Unternehmen als erster Hersteller serienmäßig im Wandbereich Gipsfaserplatten von Fermacell ein. Bis dahin war es in der Branche Standard, eine Kombination von Spanplatten und Gipskartonplatten zu verwenden. Ziel war, lange bevor Bio und Öko Schlagworte wurden, einen Wohnraum zu bieten der von Baustoffen umhüllt wird, die ausschließlich Materialien natürlicher Herkunft beinhalten. Die Spanplatte mit den damals

 

unbekannten Auswirkungen der Formaldehydausdünstung konnte diesem Anspruch nicht gerecht werden. Diese Idee wurde 1988 in einem Musterhaus in Laupheim umgesetzt. Kunden konnten sich von einem besonderen Wohnklima überzeugen, Qualität und eine durchdachte Planung erleben. Vier Jahre später, 1992, wurden die Kapazitäten wieder knapp, eine neue Halle zum Bau von Sonderelementen entstand. Nach anhaltender Vergrößerung der Fertigungskapazitäten erfolgte 1997 ein Neubau für die
 

Büroräume. 1999 wurde die ehemalige Sägereihalle abgebaut, nur das Wasserkraftwerk blieb erhalten. Mit umfangreichen Investitionen wurde es auf den Stand der Technik gebracht. Es war der Wunsch, weiterhin Häuser so zu fertigen, dass die Umwelt bei der Energieerzeugung keinen Schaden nimmt. Im Jahr 2003 folgte der Einbau einer modernen Fertigungsanlage für Dach- und Deckenelmente, was eine noch höhere Vorfertigung zuließ. Ein Jahr darauf beginnen die Entwicklungen für einen


 

neuen Typus in der Fertigung, die Privatschwimmhalle. Lange Testreihen und Materialversuche formen einen Wandaufbau, der den hohen Anforderungen gerecht werden kann und über wesentliche Alleinstellungsmerkmale verfügt. Nach den ersten Projekten erfolgt 2006 ein Umbau der Fertigung zur Herstellung von Wänden mit über 3,75 m Höhe. Mit Beginn des Jahres erfolgt auch der Eintritt von Wolfgang Bunz als Geschäftsführer ins Unternehmen. Im Jahr 2008 wurde ein Haus
 

fertiggestellt, dessen Aufgabe es ist, die Erfahrung und das Wissen aus der Vergangenheit zu zeigen und mit unzähligen neuen Ideen und Visionen zu begeistern. Als erlebbare Referenz zeigt es dem interessierten Besucher den ganzen Umfang der Leistungsfähigkeit des Unternehmens.